Rice & Curry

 

Mit einem Augenzwinkern gesteht man, dass ein Sri Lankereinen Tag ohne Reis nicht überleben würde! Reis ist nun maldas Hauptnahrungsmittel. Die landesübliche Kost auf Sri Lanka ist schlicht: Reis und Curry.

In den Dörfern kommen nach wie vor die üblichen 3 Teller Reis pro Tag auf den Tisch. Sie verleihen Gesundheit, Stärke und Energie. Der Volksglaube, wer auch nur eine der drei Mahlzeiten auslasse, müsse schwach und lethargisch werden, ist immer noch ausgeprägt.

Während man in Deutschland bei Curry an die bekannte Gewürzmischung denkt, bezeichnet der Begriff auf Sri Lanka ein eintopfartiges Gericht ohne festgelegte Zutaten. Meist werden verschiedene Gemüsesorten verwendet. Je nach wirtschaftlicher Situation der Familie und bei festlichen Anlässen gibt es auch Fisch- und Fleisch-Curry.

Für eine Mahlzeit werden immer mehrere verschiedene Curries zubereitet und dann mit viel Reis serviert. Üblicherweise wird das Ganze mit den Fingern der rechten Hand vermischt und gegessen. Die linke Hand gilt als unrein.

Da die meisten Menschen auf Sri Lanka keinen Kühlschrank haben, werden Curries immer frisch gekocht. Erst wenn alle Familienmitglieder gegessen haben, nimmt sich die Mutter von den Resten. Da sie so häufig nur noch wenig Curry erhält, leiden viele Frauen in ärmeren Familien unter Mangelernährung.

Wenn beim Abendessen doch etwas übrig bleibt, werden die Reste am nächsten Morgen zum Frühstück gegessen.

Zu Rice und Curry wird gerne Papadam gereicht, ein sehr dünner, frittierter, knuspriger Teigfladen.